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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Letzte Aktualisierung: April 2026

Präambel

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") der Hopps AI GmbH, Wullenweberstraße 6, 10555 Berlin (nachfolgend „Hopps AI", „wir" oder „uns"), regeln die Nutzung der KI-Plattform unter hoppsai.de und aller damit verbundenen Dienste.

Mit der Registrierung auf der Plattform erklärt der Nutzer sein Einverständnis mit diesen AGB. Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (B2B). Der Abschluss von Verträgen mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist nicht beabsichtigt; sollte ein solcher Vertrag zustande kommen, gelten ergänzend die gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften.

§ 1 Geltungsbereich und Vertragsparteien

(1) Diese AGB gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Vertragsbeziehungen zwischen Hopps AI und dem Nutzer (nachfolgend „Kunde") über die SaaS-Plattform hoppsai.de sowie sämtliche damit verbundene Leistungen.

(2) Maßgeblich ist die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn Hopps AI ihrer Geltung nicht ausdrücklich widerspricht.

(3) Der Kunde versichert, dass er im Rahmen seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt und damit Unternehmer gemäß § 14 BGB ist.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

(1) Hopps AI stellt dem Kunden über das Internet auf SaaS-Basis (Software as a Service) eine KI-gestützte Unternehmensautomatisierungs-Plattform zur Verfügung. Die Plattform ermöglicht unter anderem:

  • die Erstellung und Verwaltung KI-basierter Agenten-Strukturen (Organigramme),
  • automatisiertes Web-Scraping und Marktdatenanalyse,
  • KI-gestützte Wissensverarbeitung (RAG — Retrieval-Augmented Generation),
  • die Verwaltung von Unternehmensprofilen und KI-Kontexten.

(2) Der Zugang zur Plattform erfolgt ausschließlich über einen aktuellen Webbrowser via HTTPS. Eine Installation von Software auf den Systemen des Kunden ist nicht erforderlich.

(3) Der genaue Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Tarifmodell. Hopps AI ist berechtigt, den Funktionsumfang weiterzuentwickeln, neue Leistungen hinzuzufügen oder in begründeten Fällen — insbesondere bei technischer Unzumutbarkeit oder wirtschaftlicher Unverhältnismäßigkeit — einzelne Leistungen anzupassen, sofern das Vertragsniveau insgesamt erhalten bleibt.

(4) Hopps AI strebt eine Plattformverfügbarkeit von 99 % pro Kalenderjahr an. Hiervon ausgenommen sind: (a) geplante Wartungsfenster (sonntags 02:00–06:00 Uhr MEZ), (b) Ausfälle aufgrund von höherer Gewalt, (c) Ausfälle in der Sphäre des Kunden oder Dritter (insbesondere Telekommunikationsanbieter, Cloud-Infrastrukturanbieter). Ein garantiertes Service Level Agreement (SLA) wird ausschließlich im Rahmen gesondert vereinbarter Enterprise-Verträge gewährt.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Registrierung auf hoppsai.de stellt ein verbindliches Angebot des Kunden zum Abschluss eines Nutzungsvertrages dar. Hopps AI nimmt dieses Angebot durch Freischaltung des Kundenkontos an; der Vertragsschluss wird dem Kunden per E-Mail bestätigt.

(2) Bei kostenpflichtigen Tarifen kommt der Vertrag erst mit der erfolgreichen Zahlungsautorisierung durch den beauftragten Zahlungsdienstleister (Stripe, Inc.) zustande.

(3) Widerrufsrecht: Sofern der Kunde entgegen § 1 Abs. 3 als Verbraucher handelt, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu (14 Tage ab Vertragsschluss). Das Widerrufsrecht erlischt gemäß § 356 Abs. 5 BGB vorzeitig, wenn Hopps AI mit der Ausführung des Vertrages auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden begonnen hat und der Kunde bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht mit Beginn der Ausführung verliert.

(4) Der Vertragstext wird nach Vertragsschluss nicht gesondert gespeichert und ist dem Kunden nach dessen Abschluss nicht zugänglich. Der Kunde kann diese AGB jederzeit unter hoppsai.de/agb abrufen und speichern.

§ 4 Preise, Zahlungsbedingungen und Verzug

(1) Die jeweils aktuellen Preise ergeben sich aus der Preisübersicht auf hoppsai.de. Alle angegebenen Preise sind Bruttopreise und verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich als Inklusivpreise ausgewiesen.

(2) Die Abrechnung erfolgt im Voraus — monatlich oder jährlich gemäß gewähltem Abrechnungszeitraum. Die Zahlung wird automatisch am jeweiligen Verlängerungsdatum über Stripe eingezogen. Der Kunde erteilt mit Vertragsschluss ein entsprechendes SEPA-Lastschrift- oder Kreditkartenmandat.

(3) Preiserhöhungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail an die hinterlegte Adresse angekündigt. Stimmt der Kunde der Erhöhung nicht zu, ist er berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserhöhung außerordentlich zu kündigen.

(4) Bei Zahlungsverzug ist Hopps AI berechtigt: (a) Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu berechnen; (b) den Zugang zur Plattform nach vorheriger schriftlicher Mahnung mit angemessener Nachfrist zu sperren; (c) fällige Forderungen an ein Inkassounternehmen abzutreten.

(5) Aufrechnungsrechte stehen dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von Hopps AI anerkannt ist.

§ 5 Laufzeit, Verlängerung und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit mit dem gewählten Abrechnungszeitraum (monatlich oder jährlich) geschlossen und verlängert sich automatisch um den jeweiligen Zeitraum, sofern er nicht rechtzeitig gekündigt wird.

(2) Monatliche Abonnements können jederzeit mit einer Frist von sieben Tagen zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden.

(3) Jährliche Abonnements können mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des gebuchten Jahresabonnements gekündigt werden.

(4) Die Kündigung kann über das Kundenportal (Einstellungen → Konto → Kündigen) oder per E-Mail an legal@hoppsai.de erklärt werden. Hopps AI bestätigt den Eingang der Kündigung innerhalb von 48 Stunden.

(5) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für Hopps AI liegt insbesondere vor, wenn der Kunde gegen § 8 dieser AGB (Nutzungspflichten und verbotene Nutzung) verstößt oder sich mit mehr als zwei Monatsbeiträgen im Zahlungsverzug befindet.

(6) Nach Vertragsende erhält der Kunde eine Karenzzeit von 30 Tagen, um seine Daten zu exportieren. Danach werden alle kundenbezogenen Daten gemäß unserer Datenschutzerklärung gelöscht oder anonymisiert, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen (insbesondere §§ 238 ff. HGB, §§ 147 ff. AO).

§ 6 Early-Adopter-Preisgarantie

(1) Die ersten 50 zahlenden Kunden erhalten eine individuelle Preisgarantie auf den zum Zeitpunkt ihres Vertragsschlusses gültigen Early-Adopter-Preis — für die Dauer der ununterbrochenen Nutzung (nachfolgend „Preisgarantie").

(2) Die Preisgarantie ist persönlich und nicht übertragbar. Sie erlischt: (a) bei Kündigung und anschließender Neuanmeldung; (b) bei einem ununterbrochenen Zahlungsverzug von mehr als 60 Tagen; (c) bei wesentlicher Änderung des Vertragsgegenstandes auf Wunsch des Kunden (Tarifwechsel).

(3) Die Geltendmachung der Preisgarantie erfolgt schriftlich gegenüber Hopps AI. Hopps AI behält sich das Recht vor, die Berechtigung zur Preisgarantie anhand der Registrierungsreihenfolge zu verifizieren.

§ 7 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten des Kunden und seiner Nutzer erfolgt ausschließlich gemäß unserer Datenschutzerklärung (hoppsai.de/datenschutz) sowie den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

(2) Sofern der Kunde im Rahmen der Plattformnutzung personenbezogene Daten Dritter verarbeitet (insbesondere Mitarbeiterdaten, Kundendaten), ist er der Verantwortliche gemäß Art. 4 Nr. 7 DSGVO; Hopps AI handelt als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) entsprechend Art. 28 Abs. 3 DSGVO wird auf Anfrage abgeschlossen und ist für alle zahlenden Kunden verpflichtend vor der produktiven Nutzung zu unterzeichnen.

(3) Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der in die Plattform eingegebenen Daten — insbesondere für das Vorliegen erforderlicher Einwilligungen Dritter — allein verantwortlich.

(4) Verarbeitungsort ist die Europäische Union. Hopps AI setzt ausschließlich EU-konforme Sub-Auftragsverarbeiter ein (u. a. AWS EU, Supabase EU-Region, Anthropic API). Eine vollständige Liste der Sub-Auftragsverarbeiter ist auf Anfrage erhältlich.

§ 8 Nutzungsrechte, Nutzungspflichten und verbotene Nutzung

(1) Hopps AI räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Plattform ausschließlich für eigene betriebliche Zwecke gemäß dem gebuchten Tarifvolumen zu nutzen.

(2) Der Kunde ist verpflichtet: (a) Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben; (b) Hopps AI unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für einen Missbrauch von Zugangsdaten bestehen; (c) die Plattform nur für legal zulässige Zwecke zu nutzen.

(3) Dem Kunden ist es ausdrücklich untersagt:

  • die Plattform für illegale, betrügerische oder täuschende Zwecke oder zur Verletzung von Rechten Dritter zu nutzen;
  • durch automatisierte Massenzugriffe, Bots oder Scraper die Plattforminfrastruktur zu belasten oder zu schädigen (Denial-of-Service);
  • die Plattform oder ihre Komponenten zu dekompilieren, zu disassemblieren, zurückzuentwickeln (Reverse Engineering) oder abgeleitete Werke zu erstellen, soweit dies nicht durch zwingendes Recht (z. B. § 69e UrhG) erlaubt ist;
  • Zugriffskontrollen oder Sicherheitsmechanismen der Plattform zu umgehen, zu deaktivieren oder zu testen (ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung im Rahmen eines Penetrationstests);
  • die Plattform zu nutzen, um Inhalte zu erstellen, die gegen das GeschGehG, UWG, StGB, JuSchG oder sonstige anwendbare Gesetze verstoßen;
  • KI-generierte Inhalte der Plattform ohne Kennzeichnung als KI-generiert öffentlich zu verbreiten, soweit dies nach dem EU AI Act oder nationalen Regelungen erforderlich ist.

(4) Bei Verstößen gegen Abs. 3 ist Hopps AI berechtigt, den Zugang des Kunden ohne Vorankündigung sofort zu sperren und den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Schadensersatzansprüche bleiben vorbehalten.

§ 9 Geistiges Eigentum und Kundendaten

(1) Hopps AI behält alle Rechte an der Plattform, ihrer Software, Dokumentation, Marken und sonstigen Schutzrechten. Durch diese AGB werden dem Kunden keine Eigentumsrechte übertragen.

(2) Der Kunde bleibt Inhaber aller Rechte an den Daten, die er in die Plattform eingibt oder hochlädt (nachfolgend „Kundendaten"). Er räumt Hopps AI lediglich das für die Leistungserbringung erforderliche, zeitlich auf die Vertragsdauer beschränkte Recht ein, die Kundendaten zu verarbeiten und zu speichern.

(3) Hopps AI verarbeitet Kundendaten und Nutzungsmetadaten in anonymisierter oder aggregierter Form zur Verbesserung der Plattform. Eine Weitergabe personenbezogener Kundendaten an Dritte erfolgt nicht, es sei denn, dies ist gesetzlich erforderlich oder im Rahmen der Auftragsverarbeitung gemäß § 7 dieser AGB.

(4) KI-generierte Ausgaben (Texte, Analysen, Empfehlungen), die ausschließlich auf Basis der Kundendaten erstellt wurden, stehen dem Kunden zu. Hopps AI erhebt hieran keine Urheberrechte.

§ 10 Verfügbarkeit, Support und Wartung

(1) Hopps AI strebt eine Verfügbarkeit der Plattform von 99 % p. a. (gemessen auf Monatsbasis) an.

(2) Planmäßige Wartungsarbeiten finden in der Regel sonntags zwischen 02:00 und 06:00 Uhr MEZ statt. Hopps AI kündigt planmäßige Wartungsausfälle von mehr als 60 Minuten mindestens 48 Stunden im Voraus per E-Mail an.

(3) Support erfolgt per E-Mail an help@hoppsai.de. Die angestrebte Erstantwortzeit beträgt < 48 Stunden an Werktagen (Mo–Fr, außer gesetzliche Feiertage in Berlin).

(4) Enterprise-Kunden erhalten dedizierten Support, einen Customer-Success-Manager sowie ein individuelles SLA gemäß separater schriftlicher Vereinbarung.

§ 11 Haftung und Haftungsbeschränkung

(1) Hopps AI haftet unbeschränkt für: (a) Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen; (b) sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen; (c) Schäden, die von einer Garantie oder Zusicherung umfasst sind; (d) Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG).

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) — d. h. solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut — ist die Haftung auf die Höhe des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens begrenzt, maximal jedoch auf das Dreifache der vom Kunden im letzten Monat vor dem schadensbegründenden Ereignis geleisteten Monatsgebühr.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.

(4) Ausdrücklich ausgeschlossen ist die Haftung für: (a) entgangenen Gewinn und mittelbare Schäden; (b) Datenverluste, die auf unzureichenden Sicherungsmaßnahmen des Kunden beruhen; (c) Schäden, die durch die Nutzung KI-generierter Inhalte ohne angemessene menschliche Überprüfung entstehen; (d) Schäden infolge höherer Gewalt (Force Majeure), insbesondere Cyberangriffe Dritter auf internationaler Infrastruktur.

(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend für Haftungsansprüche gegenüber den gesetzlichen Vertretern, Angestellten, Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen von Hopps AI.

§ 12 KI-generierte Inhalte und Haftungsausschluss

(1) Die von der Hopps AI Plattform erstellten Analysen, Empfehlungen, Texte und sonstigen KI-generierten Ausgaben dienen ausschließlich der Entscheidungsunterstützung und stellen keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder Anlageberatung dar.

(2) KI-Systeme können fehlerhafte, veraltete oder unvollständige Informationen ausgeben. Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung dafür, KI-generierte Inhalte vor ihrer Verwendung durch qualifiziertes Fachpersonal zu prüfen (sog. „Human-in-the-Loop"-Prinzip gemäß Art. 14 EU AI Act).

(3) Hopps AI klassifiziert seine KI-Systeme nach dem EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689). Die Konformitätserklärung ist unter hoppsai.de/eu-ai-act abrufbar.

(4) Der Kunde ist verpflichtet, KI-generierte Inhalte, die er öffentlich nutzt oder weiterverbreitet, gemäß den Anforderungen des EU AI Act (insbesondere Art. 50 EU AI Act) als KI-generiert zu kennzeichnen, sofern und soweit dies rechtlich erforderlich ist.

§ 13 Freistellung (Indemnification)

Der Kunde stellt Hopps AI, ihre Geschäftsführer, Mitarbeiter, Auftragsverarbeiter und Beauftragten vollumfänglich von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen Nutzung der Plattform durch den Kunden oder seine Nutzer entstehen, insbesondere aus Verletzungen von Datenschutzrechten, Urheberrechten, Markenrechten oder sonstigen Schutzrechten. Dies schließt die Erstattung angemessener Rechtsverfolgungskosten ein.

§ 14 Änderungen der AGB

(1) Hopps AI ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden per E-Mail an die hinterlegte Adresse mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten mitgeteilt.

(2) Der Kunde hat das Recht, den Änderungen innerhalb von 14 Tagen ab Zugang der Änderungsmitteilung schriftlich (E-Mail genügt) zu widersprechen. Widerspricht der Kunde nicht, gelten die geänderten AGB mit Ablauf der Widerspruchsfrist als angenommen. Auf diesen Umstand wird Hopps AI in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hinweisen.

(3) Im Falle eines fristgerechten Widerspruchs ist Hopps AI berechtigt, das Vertragsverhältnis mit einer Frist von 30 Tagen außerordentlich zu kündigen; im Übrigen bleibt das Vertragsverhältnis zu den bisherigen Bedingungen bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums bestehen.

§ 15 Geheimhaltung

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei — insbesondere Geschäftsgeheimnisse, technische Informationen, Kundendaten und Preise — vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.

(2) Die Geheimhaltungspflicht gilt nicht für Informationen, die: (a) allgemein bekannt sind oder ohne Verschulden der empfangenden Partei bekannt werden; (b) der empfangenden Partei bereits vor der Offenbarung ohne Geheimhaltungsverpflichtung bekannt waren; (c) der empfangenden Partei von einem Dritten ohne Geheimhaltungsverpflichtung offenbart wurden; (d) aufgrund gesetzlicher Verpflichtung oder behördlicher Anordnung offenbart werden müssen — in diesem Fall ist die offenbarende Partei so früh wie möglich zu informieren.

(3) Die Geheimhaltungsverpflichtung gilt über die Laufzeit des Vertrages hinaus für einen Zeitraum von drei Jahren nach Vertragsende.

§ 16 Referenznennung

Hopps AI ist berechtigt, den Kunden als Referenzkunden öffentlich zu benennen und das Logo des Kunden zu Marketingzwecken zu verwenden, sofern der Kunde nicht schriftlich widerspricht. Der Widerspruch kann jederzeit per E-Mail an legal@hoppsai.de erklärt werden.

§ 17 Anwendbares Recht, Gerichtsstand und Streitbeilegung

(1) Für diese AGB und alle aus dem Vertragsverhältnis entstehenden Ansprüche gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und des internationalen Privatrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Hopps AI ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: consumer-redress.ec.europa.eu.

§ 18 Schlussbestimmungen

(1) Salvatorische Klausel: Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.

(2) Schriftformklausel: Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform (E-Mail ist ausreichend). Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

(3) Abtretung: Der Kunde ist nicht berechtigt, Rechte oder Pflichten aus diesem Vertrag ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Hopps AI an Dritte abzutreten. Hopps AI ist berechtigt, Rechte und Pflichten — insbesondere im Rahmen einer Unternehmensumstrukturierung — zu übertragen; der Kunde wird hierüber informiert und hat ein außerordentliches Kündigungsrecht.

(4) Sprache: Diese AGB sind in deutscher Sprache maßgeblich. Etwaige Übersetzungen dienen nur der Information; bei Widersprüchen gilt die deutsche Fassung.


Hopps AI GmbH · Wullenweberstraße 6 · 10555 Berlin · E-Mail: legal@hoppsai.de · Stand: April 2026